Das Konzept

Die Naturpädagogik in der Praxis

Die Kinder brechen zwei Mal in der Woche mit den ErzieherInnen zu den Waldtagen auf. Dabei gibt es für jede Gruppe zwei Waldtage. Vom Treffpunkt am Kinderladen brechen wir um 9.00 Uhr auf. Voraussetzung für den problemlosen Ablauf eines Waldtages ist die wettergerechte Kleidung der Kinder - denn der Waldtag findet bei jeder Witterung statt.
Um 9.00 Uhr wandern die Kinder - ausgestattet mit einem Vesperrucksack - zusammen mit den ErziehrInnen zu einem großzügigen Waldstück hinter dem Wasserwerk direkt am Müggelsee. Die kleineren Kinder können in einem großen stabilen Bollerwagen transportiert werden.

Im Wald angekommen gibt es erst einmal ein ausgiebiges Picknick mit Essenstauschbörse und einer kurzen Ruhepause. Danach folgen Bewegungs- und Kreisspiele, die die Sinne für die Wahrnehmung der Waldvielfalt öffnen sollen. Bau, Pflege und Ausbau eines Waldhauses ist zentraler Mittelpunkt der Waldtage. Hier sind vor allem die älteren Kinder gefragt. Am Ende soll ein „Platz im Wald“ für die ganze Gruppe entstehen.

Das Programm eines Waldtages soll allerdings nicht überfrachtet werden, denn der Wald bietet den Kindern auch außerhalb der gestalteten und geleiteten Programmpunkte einen anregenden Spiel- und Entdeckungsraum, den man den Kindern überlassen sollte. Auch der Abschied vom Wald hat seine festen Regeln. Meistens verabschieden wir uns mit einem Abstecher zum Wasser von der Natur. Gespräche über Erlebtes im Wald runden die Waldtage ab. Was die Kinder gesammelt haben, findet Platz in den Gruppenräumen, im Garten und in den Kinderzimmern zu Hause.